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Kanarische Zigarren - Genuss von der Insel

Kanarische ZigarrenDie kanarischen Inseln gelten mit der Vielseitigkeit der landschaftlichen Begebenheiten und dem mediterran-subtropischen Klima als einzigartiges Urlaubsparadies. Doch zog es die Menschen nicht immer nur auf die Inseln. Durch Hungersnöte, Vulkanausbrüche, Kriege und Verluste der Einnahmequellen gebeutelt, zog es viele der Einheimischen in den letzten 500 Jahren in andere Länder. Hauptsächlich strebten sie nach Kuba, Venezuela oder Hispaniola, wo neue Arbeitskräfte auf den Tabakplantagen immer willkommen waren. Dort erlernten sie auch die Kunst der Zigarrenherstellung. Im Zuge der Machtergreifung Fidel Castros auf Kuba und den mittlerweile stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen auf den Kanaren, kehrten zahlreiche ehemalige Auswanderer zurück in ihre alte Heimat. Und sie brachten etwas ganz Spezielles mit, das einen neuen Wirtschaftsfaktor bilden sollte: Tabaksamen und das praktische Know-how, die Tabakpflanze zu kultivieren und zu verarbeiten. Und die kanarischen Zigarren sollten sich mit ihrer speziellen Mischung der mitgebrachten Tabake zu einem ganz besonderen Raucherlebnis entwickeln.

Optimale Klima- und Bodenverhältnisse für Tabak von kanarischen Zigarren

Die klimatischen Bedingungen für den Anbau von kanarischen Zigarren sind auf den sogenannten „Inseln des ewigen Frühlings“ ideal. Das mediterran-subtropische Klima und der kühle Kanarenstrom sorgen das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen. Passatwinde halten die heiße Luft der nahen Sahara fern. Der regenreiche Winter sorgt für die notwendige Feuchtigkeit. Speziell die Insel La Palma ist mit ihren Regionen La Breña und Caldera ein geeignetes Tabakanbaugebiet.

Obwohl das Klima und die Bodenverhältnisse optimal sind für den Tabakanbau, wird heute dennoch nicht mehr so viel Tabak in La Palma angebaut. Bedingt durch die Zollfreiheit der Kanaren verlegten die Hersteller kanarischer Zigarren ihre Aktivitäten zunehmend auf den Import hochwertiger Tabake aus Südamerika, der Karibik, Indonesien und Afrika, die auf den Kanaren weiterverarbeitet werden. Der ausgezeichnete Ruf kanarischer Zigarren drang sogar bis zu des spanischen Königs Ohr und so wurde die kanarische Manufaktur Vargas zum spanischen Hoflieferanten.

Hohe Qualität in kleiner Markenbreite

Bisher gibt es nur wenige Marken kanarischer Zigarren in Deutschland zu kaufen. Manche Sorten der kleineren Unternehmen werden nur für den einheimischen Markt produziert. Doch die größeren, für den internationalen Markt produzierenden Unternehmen können durchaus mit ihren südamerikanischen Konkurrenten mithalten.

Zu den bekannteren Marken zählen La Vega Real und Condal. Für kanarische Zigarren wird häufig kubanisches Saatgut verwendet. Jedoch sind sie im Vergleich zur kubanischen Zigarre recht mild mit einer geringeren Würze und Intensität. Kanarische Zigarren entfalten ihr ganz eigenes Aroma und sind in ihrem Geschmack sehr bekömmlich. Meist handelt es sich bei kanarischen Zigarren um Puros.

Die Marke „Condal“ wird seit 1885 auf den Kanaren hergestellt. Eine besondere Mischung von kubanischen und dominikanischen Tabaken mit kubanischem Deck- und Umblatt sorgt für einen mittelstarken Zigarrengenuss.

La Vega Real Zigarren haben einen langen Prozess der Entwicklung hinter sich. Mehrmals wurde die Tabakmischung verändert um einen möglichst perfekten Tabakgenuss zu garantieren. Heute verwenden sie dominikanische, kubanische und brasilianische Einlagetabake, die von einem indonesischen Umblatt und einem ecuadorianischen Connecticut Deckblatt umschlossen werden. Diese zwischen Aroma, Kraft und Würze gut ausbalancierten Zigarren sollten in keinem gut sortierten Humidor fehlen.