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Der Anbau von Portwein

Die Region, in der echter Portwein produziert werden darf, wird von dem ‚Instituto do Vinho do Porto‘ (Portweininstitut) genau definiert. Insgesamt umfasst es drei Gebiete entlang des Douros: den Baixo Corgo, den Cima Corgo und das Douro Superior, der bis zur spanischen Grenze reicht. Insgesamt werden hier rund 80 Rebsorten angebaut, von denen etwa die Hälfte für die Produktion von Portwein zugelassen ist.

Portwein wird überwiegend aus roten Trauben hergestellt, von denen die Touriga Nacional die hochwertigste Rebsorte ist. Weißer Portwein ist wesentlich seltener. Die Verarbeitung der Trauben unterscheidet sich zunächst nicht von der herkömmlichen Weinproduktion. Erst die sogenannte Vinierung, das Aufspritzen mit 80%igem Weindestillat, macht den Wein zu einem echten Portwein. Der Grad der Süße wird durch den Zeitpunkt der Vinierung und den damit verbundenen Restzuckergehalt bestimmt. Mit 18 bis 21 %vol ist der Restalkoholgehalt deutlich höher, als es bei herkömmlichen Weinen der Fall ist.

Über 30.000 registrierte Winzer bauen auf über 84.000 Weinbergen im Douro-Tal Tafelwein und Portwein an. Einige der sogenannten ‚Quintas‘ haben für die Portweinproduktion besonders vorteilhafte Lagen. Hier werden die qualitativ hochwertigsten Portweine hergestellt. Sie sind auf der Website des ‚Instituto dos Vinhos do Douro e Porto‘ zu finden.

Die Portwein Typen

Die verschiedenen Portwein Typen lassen sich anhand folgender Merkmale kategorisieren: verwendete Rebsorte, Reifung, Jahrganswein, Süße-Grad, Hersteller.
Der Süße-Grad wird je nach Zuckergehalt in ‚Muito Doce‘ (sehr süß), ‚Doce‘ (süß), ‚Meio Seco‘ (halbtrocken), ‚Seco‘ (trocken) und‚Extra Seco‘ (sehr trocken) eingeteilt. Der Reifungsprozess liegt im Ermessen des jeweiligen Herstellers, der dem Porto so seinen eigenen Stil auferlegt.
Neben dem Süße-Grad ist die Farbe das maßgebliche Unterscheidungsmerkmal des Portweins:

Der Ruby Port: Er hat eine kräftige rubin- bis kirschrote Farbe, die auf einen eher jungen Port hinweist. Nach zwei bis drei Jahren der Reifung wird dieser fruchtige Wein abgefüllt. Man kann den Ruby als klassischen Dessertwein verstehen.

Der Tawny Port: Er ist in der Farbe deutlich heller als der Ruby und reicht von granatrot über kastanie bis hin zu hellen orange-rotbraun-Tönen. Nach zwei bis drei Jahren wird der Tawnyvom großen Fass in kleine Pipen abgefüllt, wo er schneller oxidiert, bzw. altert. Dadurch erhält er einen nussigen Geschmack. Der Portwein lagert mindestens 7 Jahre (colheita), kann aber auch bis zu 40 Jahre im Fass verbleiben (Vintage Port). Der Tawny wird meist nach dem Essen als Digestif gereicht.