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Tonpfeifen – damals und heute

Als älteste Vertreterin ihrer Art ist die Tonpfeife die Vorläuferin aller bekannten Tabakpfeifen. Sie ist bei Liebhabern auch heute noch gerne in Gebrauch, da sie gegenüber anderen Modellen einen signifikanten Vorteil aufweist: Geschmacksneutralität. Durch die verhältnismäßig einfache Herstellung sind Tonpfeifen zudem sehr günstig und bieten sich deshalb als Gastpfeife ebenso an wie zum Ausprobieren neuer Tabake.

Historische Entwicklung der Tonpfeife

In Europa wurden die ersten Tonpfeifen etwa ab Mitte des 16. Jahrhunderts genutzt. Spätestens Anfang des 17. Jahrhunderts wurden sie allgemein populär. Ihre Hersteller kamen ursprünglich aus England und wurden „Pfeifenbäcker“ genannt. Die damals bestehenden gesetzlichen Regulierungen trieben die Meister dieses Handwerks aber schon kurze Zeit später zur Auswanderung. Viele von ihnen siedelten sich im niederländischen Gouda an, das sich gerade im sogenannten Goldenen Zeitalter befand – einer wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit. Von dort aus gelangten die Pfeifen nach Deutschland, wo sie etwa 100 Jahre lang den Markt dominierten. Für die hiesige Produktion spielte vor allem der Westerwald eine große Rolle. Erst als man um 1820 das Bruyère-Holz als optimales Pfeifenmaterial entdeckte, ging die Nachfrage nach Tonpfeifen stark zurück.

Für die Herstellung der Tonpfeifen wird ein spezieller Ton verwendet. Dieser ist äußerst hitzebeständig und kann durch Ausglühen problemlos gereinigt werden. Außerdem besitzt das Material keinen Eigengeschmack, der den Tabak verfälscht, und es entsteht kaum Kondensat. Ein Nachteil ist jedoch, dass der sogenannte Pfeifenton sehr zerbrechlich ist und die Tabakpfeife somit schnell kaputtgehen kann. Doch neue Tonpfeifen sind heute sehr günstig zu bekommen. Sie werden deshalb eher Gästen zur Verfügung gestellt oder zum Rauchen neuer Tabake verwendet.

Die Kunst der Tonpfeifen-Herstellung

Die Tonpfeife besteht aus einem Mundstück, einem Stiel sowie einem oft kunstvoll dekorierten Kopf- und Halsstück. Auf Letzterem findet man häufig Darstellungen von Menschen oder Tieren. Bei einigen Modellen ist unter dem Hals auch eine Ferse zu finden, die für mehr Stabilität sorgt und damit zum Schutz der empfindlichen Pfeife beiträgt. Eine besondere Kunst war die Herstellung sogenannter Durchraucher-Pfeifen, deren Kopf mit einer Kieselsäurelösung bemalt wurde. Das Ausgefallene daran war, dass diese Stellen bei der Wärmeentwicklung hell blieben, wohingegen sich unbemalte Stellen dunkel verfärbten.

Bei der Verwendung einer Tonpfeife ist darauf zu achten, dass man sie zwischen den Zügen niemals im Mund lässt, denn durch den runden Biss kippt der Kopf schnell um.

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