Boxing Date – wann und wo wurde die Zigarre verpackt?

Boxing dateDas Boxing Date von Zigarren anzugeben, ist eine kubanische Tradition. Dieses wird mit einem Stempel auf die Unterseite der Zigarrenkisten gedruckt. Am Boxing Date lässt sich ablesen, wann und in welcher Manufaktur die Zigarren verpackt wurden. Die Manufaktur wird dabei mit einem dreibuchstabigen Kürzel über dem Monat plus Jahreszahl vermerkt. Ein Beispiel für ein klassisches Boxing Date ist GUT SEP 13. Das Kürzel der Fabrik kann monatlich und jährlich wechseln, damit es eine Reihe von einzigartigen Codes gibt und keine doppelten Boxing Dates auftreten, wenn es sich eben nicht um Zigarren aus derselben Fertigung handelt. Durch die Änderung der Codes wird aber auch die Zuordnung der Fabriken erschwert.

Unter Kennern ist das Boxing Date ein wichtiges Merkmal für die Reife der Zigarren. So bevorzugen manche eben bestimmte Manufakturen und/oder Jahrgänge. Zigarren mit älteren Jahrgängen haben schon eine längere Lagerungszeit in der Kiste hinter sich und müssen daher nach dem Kauf nicht unbedingt im Humidor nachreifen, sodass sie sofort genossen werden können. Zigarren mit älterem Boxing Date sind z.B. die beiden Aged Cigars Montecristo Churchills Anejados und Romeo y Julieta Piramides Anejados, die im September 2008 bzw. im August 2008 verpackt wurden und bis zu ihrer Auslieferung im Jahr 2015 noch in der Fabrik nachreifen konnten.

Im Umkehrschluss schadet es kubanische Zigarren mit einem jüngeren Boxing Date nicht, noch einige Zeit im Humidor nachzureifen, damit sie ihre Aromen noch harmonischer entfalten können.

Einige kubanische Zigarren aus unserem Shop: