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Altes Handwerk Zigarren – der Geheimtipp von August Schuster

Zigarren aus Deutschland spielen für viele Aficionados eine untergeordnete Rolle. Doch das ist größtenteils vollkommen unbegründet. Zwar sind die Hochzeiten der deutschen Tabakgrößen vorbei, eine gewisse Tradition hat die Tabakproduktion aber auch hierzulande. Vor allem ein kleines Städtchen in Nordrhein-Westfalen namens Bünde hatte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als die Zigarrenstadt Deutschlands etabliert. Mehr als 20 Zigarrenfabriken hatten zu dieser Zeit noch ihren Sitz in Bünde und ein Großteil aller in Deutschland verkauften Zigarren stammte aus der Kleinstadt. Nur wenige der damaligen Zigarrenhersteller existieren heute noch, ein Überbleibsel ist die nach wie vor erfolgreiche August Schuster GmbH & Co KG.

Die Firma August Schuster ist nicht nur bekannt für ihre in Deutschland produzierten Zigarren, sondern vor allem auch als Importeur und Vertrieb bekannter Zigarrenmarken. So wird beispielsweise die Marke La Flor Dominicana des bekannten Cigarmakers Litto Gomez Diez durch August Schuster in Deutschland vertrieben. Mit der Marke Maria Mancini ist der Firma August Schuster sogar der erfolgreiche Vertrieb einer eigenen, in Honduras handgemachten, Longfiller Zigarrenmarke gelungen. Zu den Zigarren aus dem Hause August Schuster, die in Deutschland noch nach alter Methode hergestellt werden, gehören die Zigarren der Marke Altes Handwerk.

Ausschließlich 100 Prozent Tabak

Zwar handelt es sich bei den Altes Handwerk Zigarren um maschinell gefertigte Shortfiller, was sie für viele moderne Raucher eher uninteressant macht, doch sollte man diesen Klassikern wirklich eine Chance geben. Denn Shortfiller ist nicht gleich Shortfiller. Sämtliche Produkte der Firma Schuster werden zu 100 Prozent aus Tabak gefertigt. Das ist gerade bei Shortfillern keine Selbstverständlichkeit. Einige Konkurrenten greifen bei Zigarillos und Shortfiller Zigarren gerne auf den sogenannten Bandtabak zurück, der aus Tabakabschnitten und Zellulose besteht, um auch den letzten Krümel Tabak bei der Produktion zu verarbeiten. Im Hause Schuster kommen dagegen nicht einmal Tabak-Verschnitte unter zwei Millimetern in die Zigarren. Denn diese verbrennen bitter und verfälschen das Aroma.

Sumatra oder Brasil – Altes Handwerk Coronas und Senoritas

Die zwei Formate der Altes Handwerk Zigarren sind jeweils als Sumatra oder Brasil Variante erhältlich. Wobei das Zigarrenformat schon fast ein wenig übertrieben ist, handelt es sich bei der kleineren Senorita ja eigentlich mehr um einen Zigarillo. Das tut aber dem Geschmack keinen Abbruch, auch die kleinen Senoritas können voll und ganz überzeugen. Wie auch bei ihrer großen Schwester der Corona, handelt es sich bei den Senoritas um einen mild aromatischen Rauchgenuss. Die Senorita kann man dabei gut 15 Minuten lang genießen. Wer gerne eine etwas längere Pause mit mehr Rauchfülle hätte, sollte zur Corona greifen.

Die Corona ist dann auch eine vollwertige Zigarre mit einem 45er Ringmaß und bietet ein vollwertiges Aroma, ohne dabei besonders stark zu sein. Übrigens handelt es sich bei beiden Formaten, egal ob Sumatra oder Brasil, um die gleiche Einlage (die genaue Rezeptur bleibt geheim), lediglich das Deckblatt unterscheidet sich. Alleine schon deshalb bietet sich ein direkter Vergleich für den interessierten Connaisseur an. Die Altes Handwerk Zigarren kommen allerdings ausschließlich in der 25er Holzkiste, die Senoritas in der 30er Holzkiste, dafür aber auch zu einem unschlagbar günstigen Preis. Das macht diese Zigarren geradezu prädestiniert für alle Raucher, die einen hochwertigen Alltagssmoke suchen.