Mit der richtigen Humidor Bauanleitung einen Humidor selber bauen

Kann ich meinen nächsten Humidor nicht eigentlich auch selber bauen? Diese Frage stellt sich sicher jeder Zigarrenliebhaber einmal. Haben Sie auch verschiedene Zigarren zu Hause und die Sammelleidenschaft „artet langsam aus“? Immer wieder bekommt man neue Tipps von Freunden oder aus dem Internet über neue Zigarrenkreationen wie die La Flor Dominicana Digger oder bekannte Serien wie die Inch by E.P. Carillo, die jetzt endlich auch in Deutschland erhältlich sind. Schnell wird der eigene Humidor voller und voller. Da fängt man an, sich über einen neuen Gedanken zu machen. Wenn Sie handwerklich begabt sind und ein wenig Zeit mitbringen, kann mit der passenden Humidor-Bauanleitung leicht ein schönes Einzelstück entstehen. Wenn Sie Ihren Humidor selber bauen, können Sie genau das Material verwenden, das Sie für das beste halten. Sie haben die Entscheidungsgewalt.

Eine Humidor Bauanleitung gibt benötigte Materialien vor

Jeder Humidor ist meist eine viereckige Kiste. Als Material sollten Sie am besten spanisches Zedernholz verwenden. Dieses ist robust und edel zugleich. Interessanterweise stammt spanische Zeder weder aus Spanien, noch ist es tatsächlich das klassische Zedernholz, welches wir vom Nadelholz aus dem Wald kennen. Stattdessen beschreibt der Begriff das Holz eines Laubbaums. Es gehört zur Familie der Mahagonihölzer und stammt zumeist aus Südamerika oder Westafrika. Spanische Eroberer hielten die Mahagonihölzer für Zedern, weshalb sie diesen irreführenden Namen erhielten. Nichtsdestotrotz wird spanisches Zedernholz in jeder guten Humidor-Bauanleitung erwähnt, da es durch sein persönliches Aroma dafür sorgt, das Aroma der Zigarren noch ein wenig zu unterstreichen.

Zudem werden Sie in der Humidor Bauanleitung die Empfehlung für ein Befeuchtungssystem und ein gutes Hygrometer finden. Beides kann man aber gut im entsprechenden Fachhandel erstehen. Schick und gut zur sicheren Aufbewahrung ist ein kleines Schloss. Auf die Materialliste gehören des Weiteren zwei Scharniere für den Deckel, ein bisschen Filz und Kantenleisten.

Was ein Humidor noch benötigt:

Humidor Bauanleitung umsetzen

Sind alle Bauteile besorgt, müssen Sie nur noch loslegen. Zunächst sollte eine Skizze des gewünschten Humidors gemacht werden. Die passende Größe können Sie aus der Zigarrengröße und der gewünschten Kapazität ermitteln. Diese Skizze dient schließlich als Grundlage für die genauen Schablonen der einzelnen Holzteile. Ist alles aufgezeichnet, können Sie es mit einer Kreissäge oder auch per Hand aussägen. Denken Sie beim Bau daran, dass die Luft innerhalb des Humidors gut zirkulieren und so nirgendwo Staunässe und letztlich Schimmel entstehen kann. Leimen Sie schließlich alle Teile mit wasserbeständigem Leim wie gewünscht zusammen. Idealerweise verwenden Sie hierfür Flachdübel. Wollen Sie den Humidor in der Mitte unterteilen, bauen Sie eine Mittelstrebe ein, diese kann leicht mit einem Stückchen Filz an den Seitenwänden fixiert werden. Nicht zu vergessen natürlich das Befeuchtungssystem und das Hygrometer. Schließlich werden Deckel und Schloss eingebaut und fertig ist auch schon das Grundgerüst. Von außen darf das Ganze nun abgeschliffen, kreativ oder schlicht verziert und schließlich lackiert werden. Zum Lackieren eignet sich beispielsweise 2-Komponenten Autoklarlack hervorragend. Er ist sehr strapazierfähig und UV-beständig.

Natürlich braucht auch das Umsetzen der einfachsten Humidor-Bauanleitung Zeit und Muße. Für den Übergang ist es also eventuell nötig, doch einen Humidor zu kaufen. Dieser sollte aber aus einem Shop Ihres Vertrauens stammen, sodass Sie sich der Qualität und der Materialien sicher sein können.

Eine kleine Auswahl an Humidoren: