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Dominikanische Zigarren

Dominikanische Zigarren

In der Dominikanischen Republik herrschen seit Mitte der 70er Jahre politisch stabile Verhältnisse. Dadurch entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten ein ruhiger gesellschaftlicher Alltag mit relativ angenehmen Arbeitsverhältnissen. Im Gegensatz zu seinem Inselnachbarn Haiti kann die Dominikanische Republik seit 40 Jahren ein Wirtschaftswachstum verzeichnen. Einer der größten wirtschaftlichen Wachstumsfaktoren ist neben dem boomenden Tourismus und der Bergbauindustrie die sehr erfolgreiche Zigarrenindustrie des Landes. Die dominikanische Zigarren-Produktion und der Anbau von hochwertigem Tabak gehören somit zu den wenigen lukrativen Wirtschaftszweigen des Staates. Deshalb werden dominikanische Zigarren auch weiterhin an Bedeutung auf dem Weltmarkt gewinnen und die Zukunft der Produktion von qualitätsvollen Zigarren der Dominikanischen Republik ist gesichert. Die Zigarrenherstellung und ihr Export wurden durch das US-Embargo gegen Kuba begünstigt. Hierdurch herrschte auf dem amerikanischen Markt eine enorm große Nachfrage nach Premiumzigarren und da die Dominikanische Republik ähnlich gute klimatische Verhältnisse wie Kuba vorweisen kann, hat sich hier die größte Produktion von Premiumzigarren der Welt entwickelt. Von diesem guten Ruf und Qualitätsversprechen können Dominikanische Zigarren auch heute noch profitieren. Außerdem ist die Herstellung von Zigarren tief in der Gesellschaft verwurzelt. Man sagt, zugegeben in etwas übertriebener Manier, dass in den Anbaugebieten in fast jedem Hinterhof eine dominikanische Zigarrenmanufaktur steht. Insgesamt existieren rund 400 verschiedene Premiummarken der Zigarren der Dominikanischen Republik und unter jenen befinden sich ca. 100 wirkliche Top-Marken. So führt an dominikanischen Zigarren weder für Einsteiger, noch für Kenner ein Weg vorbei.

Der Aufstieg der dominikanischen Zigarren zur Nummer Eins der Premium Zigarren

Die Zigarrenproduktion auf der karibischen Insel begann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, angestoßen durch Exil-Kubaner, die anfingen mit heimischem Saatgut für Zigarren in der Dominikanischen Republik Tabak anzubauen. Unter Ihnen waren namhafte Persönlichkeiten der Zigarrenwelt wie Arturo Fuente, Casa de Garcia, Alonso Menendez, Manuel „Manolo“ Quesada und Carlos Torano. Jene schufen in nur wenigen Jahrzehnten einen Mythos um dominikanische Zigarren, von denen das Land und viele andere Hersteller noch heute profitieren. Dabei ist Rauchen kein genuin neues Phänomen und Tabakanbau kein Importschlager in die heutige Dominikanische Republik. Denn bereits 1492 als Christoph Kolumbus auf den Kanarischen Inseln landete, konsumierten die auch in der heutigen DomRep gesiedelt habenden Taino-Indianer immer wieder Tabak. Doch mit der europäischen Kolonialisierung und Christianisierung wurde diese natürliche Einstellung gegenüber dem Tabakgenuss lange Zeit negativ stigmatisiert und erst in kapitalistischen Zeiten änderten sich die Wertvorstellungen und später auch die Wertschätzung der Produktionsmöglichkeit.

Seit den 1990er Jahren trumpft die Dominikanische Republik immer wieder als Weltmarktführer der Premium Zigarren auf. Höchste Qualität ermöglichen die Nur-per-Hand Rollungen der Zigarren von erfahrenen Facharbeitern, sowie die ausschließliche Verwendung von ganzen Tabakblättern. Premium ist eben Premium und darauf kann man bei dominikanischen Zigarren tatsächlich noch blind vertrauen.

Zu Beginn wurden nur Einlage-Tabake hergestellt und Umlage-Tabake aus Brasilien, Ecuador, Honduras und Mexiko verwendet. Für die Deckblätter bediente man sich in Conneticut und Kamerun. Mittlerweile werden jedoch auch in der „Dom Rep“ für Zigarren hervorragende Deckblatt-Tabake angebaut. Zwar noch nicht in Mengen, um landesintern den Bedarf zu decken, jedoch ist die allgemeine Tendenz steigend, wodurch der Import aus beispielsweise den USA verringert und somit die Produktionskosten gesenkt werden konnten. Was sich im Endeffekt auch positiv auf die Preise für den Kauf dominikanischer Zigarren und somit auch auf deutsche Konsumenten ausgewirkt hat. Außerdem gehört die Dominikanische Republik somit zu den wenigsten Ländern, die auch Puros exportieren.

Tabakanbau in der Dominikanischen Republik

Tabakanbau in der Dominikanischen Republik

Die besten Felder für den Anbau von Tabak liegen im Valle del Cibao im Nordwesten des Landes. Hier ist der Boden besonders fruchtbar, da sich der Fluss Yaque del Norte vom Westen des Landes bis hin zur zentral gelegenen Stadt La Vega erstreckt. Neben Tabakplantagen prägen hier Palmen, Mangobäume und Bananen das Bild der Region. Vorrangig wurden hier lange Zeit die zwei bekannten dominikanischen Einlagetabak Sorten Olor Dominicano und Piloto angebaut. Diese beiden Sorten haben nachhaltig das Image Zigarren der Dominikanischen Republik geprägt: Bei leichter Süße und mildem bis vollem Aroma besitzen die Dominikanischen ein langsames Brandverhalten. Weitere erstklassige Anbaugebiete dieser Gegend sind Moca, La Vega und Banao die ebenfalls alle in der Nähe des Flusses angesiedelt sind. Doch auch Caoba im Mittleren Osten der Region Duarte ist bekannt für die hochwertigen Caoba Zigarren.

Dominikanische Zigarrenproduktion

Das Zentrum der eigentlichen Produktion der Zigarren ist die Provinzhauptstadt Santiago de los Caballeros und La Romana. Der Großteil der Zigarren aus der Dominikanischen Republik zeichnet sich durch eine milde bis mittlere Stärke und ausgeprägte Aromen aus. Besonders unter den dominikanischen Premium Zigarren Produzenten gibt es natürlich weitere Geschmacksvielfalten, sodass ein breites Spektrum des Zigarrengenuss durch die Dominikanische Produktion bedient werden kann. Die Produktion in der „Dom Rep“ zeichnet sich auch heute noch durch viele Manufakturen aus, die ohne Zuhilfenahme von Maschinen weitgehend manuell funktioniert. Große Hersteller wie Consolidated Cigar Corporation, Matasa, Davidoff oder Tabacos Dominicanos setzen hingegen auf maschinelle Serienproduktion, führen aber auch Manufakturen zur Produktion von Premiums. So kann der hohe Absatz von milden Zigarillos in die USA und nach Europa stetig gewährleistet werden. Nichtsdestotrotz prägen Handarbeit und hohe Qualität Premium Zigarren und der mild und würzige Geschmack des relativ langsam brennenden Tabaks das Selbstverständnis der Dominikanischen Zigarrenproduktion.

Dominikanischer Geschmack - Von Arturo Fuente über Davidoff zu Domenico und Samana

Und genau dieser milde und gleichzeitig aromatische Geschmack zeichnet dominikanische Zigarren und ihre Beliebtheit nach wie vor aus. Deshalb sind diese unkomplizierten, leichten Zigarren aus „Santo Domingo“ oft bei Einsteigern und Experimentierenden sehr beliebt. Bekannte Marken des Landes sind neben Arturo Fuente, Davidoff, Don Diego auch Leon Jimenes, Macanudo und Samana. Wobei Letztere als Samana Jerobam lange als unterschätzter Geheimtipp für wahre Genießer mittlerweile zum bekannten, schillernden Aushängediamanten des mild-wohlwollenden Geschmacks des Landes gewachsen ist. Daneben ist in den letzten Jahren nicht nur die Herstellervielfalt immer weitergewachsen – auch geschmacklich bieten Dominikanische Zigarren mittlerweile alles, was der Weltmarkt so möchte und sind so keineswegs nur als milde Alternative bekannt. 

Zigarrenurlaub in der Dominikanischen Republik?

Wer seiner Leidenschaft nicht nur daheim nachgehen will, kommt früher oder später auf die Idee, ein paar Wochen in der „Dom Rep“ zu verbringen. Weiße Traumstrände und neuerdings viele günstige Flüge locken neben der Möglichkeit, hochwertige Zigarren vom Produzenten zu kaufen. An sich eine gute Idee. Doch mit Vorsicht zu genießen. Denn in Hotels wird man oft direkt mit Zigarren und dem Angebot, eine „echte“ Cohiba zu probieren überflutet. Doch dieses Erlebnis würde Sie enttäuschen. Mit Fälschungen namhafter Hersteller gibt es in der Dominikanischen Republik immer wieder zu kämpfen. Daher empfiehlt es sich, Zigarren Manufakturen zu besuchen. Große, bekannte Hersteller wie Domenico bieten häufig Rundgänge und Verkostungen an, aber auch bei kleineren dominikanischen Zigarrenherstellern im Hinterland kann man viel über Herstellungsprozesse, Aromen, und dominikanische Zigarrenhändler lernen. So vermeiden Sie die unangenehme Geschmackserfahrung einer gefälschten Zigarre von der Straße. Als Reiseorte zum Zigarren shoppen, verkosten oder zur Fabrikbesichtigung bieten sich Städte wie La Romana und natürlich Santiago an. Auch wenn sie nicht direkt am Meer gelegen sind, können Genussfreunde hier die prägendsten Erinnerungen an ihren Urlaub in der Dominikanischen Republik gewinnen.