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Kolumbianische Zigarren – starker Geschmack aus Chicamocha

Die meisten Zigarrenliebhaber haben bereits Zigarren aus Kuba, Nicaragua und der Dominikanischen Republik geraucht. Immer wieder ist es aber spannend, einmal etwas Neues auszuprobieren. Zwar wird kolumbianischer Tabak schon seit Jahren in verschiedensten Zigarren verwendet, explizit kolumbianische Zigarren wurden aber bisher in Deutschland nicht vertrieben. Erst seit kurzer Zeit ist die kolumbianische Zigarren-Marke Chicamocha in Europa erhältlich. Außerhalb unseres Kontinents ist sie aber durchaus schon länger bekannt und beliebt. Schon seit dem 17. Jahrhundert wird in Kolumbiens Chicamocha Tal hochwertiger Tabak angebaut. Ursprünglich kamen spanische Eroberer auf diese Idee und seitdem entwickelte sich eine weitreichende Tradition rund um kolumbianische Zigarren und deren Tabak. Passenderweise wurde Kolumbiens Zigarrenmarke so auch Chicamocha getauft. Die produzierten Zigarren sind eher kräftig im Geschmack und haben vielseitige Aromen. Sie werden in einer kleinen Manufaktur mit viel Liebe zum Detail zu Premiumzigarren handgerollt. Insgesamt werden in der Region drei verschiedene Grundtypen an Zigarren hergestellt. So gibt es neben der Premiumlongfillerzigarre, auch eine Mediumfiller- und zudem eine Shortfiller-Variante. Bei der Mediumfillerzigarre aus Kolumbien werden neben ganzen Tabakblättern auch kleinere Tabakstücke verwendet. Die in Kolumbien als Picaduras bezeichneten Shortfiller bestehen dagegen vollständig aus kleineren Tabakstücken und werden maschinell gefertigt. Sie liegen somit preislich unterhalb der beiden anderen Varianten und bieten zudem ein sehr konstantes Aroma, welches sich im Verlauf des Raucherlebnisses nicht verändert.

Zigarren aus Kolumbien trotzen der unruhigen Geschichte des Landes

Kolumbien hat eine turbulente Geschichte und ist von stetigen Unruhen geplagt. Bereits ab 1500 umsegelten die Spanier Kolumbien und gründeten schließlich im Jahre 1525 die erste spanische Siedlung im Norden des Landes. Spanier waren es auch, die den Tabakanbau in Kolumbien vorantrieben. Ab 1810 kämpften die kolumbianischen Einwohner für ihre Unabhängigkeit von Spanien. Nach langen und ermüdenden Kämpfen gelang 1819 schließlich der Befreiungsschlag und die Großrepublik Kolumbien wurde gegründet. Allerdings war diese politisch nicht stabil und so folgten über ein Jahrhundert Instabilität und Krieg. 1903 spaltete sich Kolumbien schließlich von Panama ab und eine wirtschaftliche Blütezeit begann. Neben Kaffee und tropischen Früchten fing auch der Tabakanbau an, zu florieren. Viele der noch heute großen kolumbianischen Städte stammen aus dieser Zeit. Ab 1948 kam es allerdings erneut zu Spannungen die schließlich in einen langewährenden Bürgerkrieg führten. Ein wenig Ruhe trat durch ein Abkommen zwischen Konservativen, Liberalen und der Nationalen Front ein. Allerdings konnte auch dieses keinen umfassenden Frieden sichern. 1991 wurde schließlich eine neue Verfassung erlassen und die Sicherheit des Landes verbessert sich seitdem stetig.

Kolumbianische Zigarren als Teil der wichtigen Landwirtschaft

Die Region Santander, zu der auch Chicamocha gehört, liegt im Nordosten Kolumbiens. Hier ist die Landwirtschaft ein sehr wichtiges Standbein und so werden neben Tabak auch Kakao, Ananas, Yuca, Reis und Kaffee angebaut. Ein Großteil des Im- und Exportgeschäftes wird über die großen Seehäfen abgewickelt. Sie verfügen über moderne Containerterminals und sind mit der ganzen Welt verbunden. Allgemein gehört Kolumbien zu den größten Wirtschaftsnationen Lateinamerikas. Trotz der konstanten Unruhen bietet das Land viele Ressourcen und großes ökonomisches Potential. So bleibt zu hoffen, dass Chicamocha Zigarren nur der Vorreiter einer sich entwickelnden Zigarrenindustrie sind und Freunde kolumbianischer Zigarren noch einiges Spannendes aus diesem Land zu erwarten haben. Chicamocha Zigarren sind ausgesprochen farbenfroh verpackt und vermitteln so direkt das sonnige Lebensgefühl aus dem zweitgrößten Land Südamerikas. Andere Marken, die kolumbianischen Tabak für ihre Zigarren verwenden sind beispielsweise CAO und Dominican Estates. Hier ist er zumeist als Teil der Einlage zu finden und gibt der jeweiligen Zigarre mehr Tiefe. Angebaut wird kolumbianischer Tabak neben dem Chicamocha Tal auch noch in einigen anderen Regionen. So bieten auch Bolivar, Magdalena und Tolima großartige Anbaubedingungen.