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Casa Magna

Casa Magna – Qualität mit namenhafter Expertise

Zigarren der Marke Casa Magna sind das taufrische Produkt langer Familientraditionen und großer Leidenschaft für das Tabakgeschäft. Nachdem sie im Jahr 2008 dem amerikanischem Markt vorgestellt wurden, sind sie drei Jahre später auch auf dem deutschen Mark erhältlich. Entstanden sind diese Premium-Zigarren durch die Zusammenarbeit zweier unbestrittener Größen in der Zigarrenwelt: Nestor Plascencia und Manuel Quesada. Letzterer begann im Jahr 1974 in der Dominikanischen Republik, nachdem seine Familie bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts in Kuba mit Tabak handelte, mit der Zigarrenproduktion unter dem Namen „Manufactura de Tabacos S.A.“ (Matasa) – nach eigenen Aussagen mit „100$, einem Stuhl und einem Telefon.“ In der Folgezeit verschaffte er sich einen Ruf in der Szene als Masterblender mit erfolgreichen Hausmarken wie etwa „Fonseca“ oder auch „Cubita“ bevor es 2008 zur Zusammenarbeit mit Nestor Plascencia kam. Dessen Familie stammt ebenfalls aus Kuba und verließ das Land 1959 in Richtung Nicaragua, um auf dort den hervorragenden Böden ein neues Tabak-Imperium aufzubauen. Mit einer kleinen Unterbrechung durch die Revolution von 1979, die zu Fabrikeröffnungen in Honduras führten, stiegen Qualität und Umsatz und machten das Familienunternehmen zum heute größten Tabak-Produzenten in Nicaragua. Bei solch geballtem Know-How kann der Erfolg der Casa Magna einfach nicht verwundern.

Estelí – Edler Tabak in feinster Verarbeitung

Die Zigarren von Casa Magna werden allesamt im nicaraguanischen Estelí produziert, genauer gesagt: in der Segovia-Fabrik von Nestor Plascencia. Bis auf die Varianten mit Maduro-Deckblättern aus dem benachbarten Regionen in Honduras werden für die natürlich handgefertigten Zigarren nur Tabake aus Nicaragua verwendet. Somit sind alle Schritte von der Saat bis zur Ernte, von der Lagerung bis zur Verpackung unter der Kontrolle der Plascencia-Familie. Die Anbaugebiete um Estelí herum verfügen über alle wichtigen Bedingungen, die ein exzellenter Tabak benötigt: Die vielen Vulkane des Landes haben, besonders in dieser Region, den Boden mit zahlreichen Mineralien angereichert, die für das Wachstum der Tabakpflanze entscheidend sind. Hinzu kommt ein tropisch-feuchtes Klima, das allerdings aufgrund der Höhenlage über kühle Temperaturen von 20° bis 25° im Jahresschnitt verfügt. Diese Bedingungen werden nur noch von dem etwas nördlicheren Jalapa-Tal übertroffen, dessen Tabak ebenfalls für die Casa Magna verwendet wird. Rechnet man nun noch die umfassende Erfahrung in der Tabakzucht, die hochwertige Auswahl und Verarbeitung und schließlich die handwerkliche Geschicklichkeit der Torcedores beim Drehen der Zigarren dazu, so kommt man zu einer Premium-Zigarre, die zu Recht in kürzester Zeit zu überzeugen wußte.

Zwei Reihen mit umfangreichen Charakter

Der Erfolg der Casa Magna trat auf der Stelle ein, noch im selben Jahr der Veröffentlichung wurde die Serie Colorado Robusto im Fachmagazin „cigar aficionado“ zur Zigarre des Jahres gekürt – und das mit einer beeindruckenden 93er Wertung. Die Colorado-Reihe besteht komplett aus nicaraguanische Puros, die eine Kombination aus Estelí- und Jalapa-Tabaken sind. Während ersteres einen eher starken und kräftigen Tabak hervorbringt,  fällt der Tabak aus Jalapa etwas milder aus. Der sehr komplexe Geschmack bringt Noten von Holz und Kaffee mit sich, doch ist damit nicht annähernd erschöpfend umschrieben.

Die Oscuro-Reihe hingegen bringt mit Einlage und Umblatt einen leicht erdigen Geschmack hervor, der anfangs Anklänge von Pfeffer aufweist, welche später zu Kakao werden. Das dunkle Maduro-Deckblatt verbindet alles zu einem cremigen Smoke im Premium-Bereich.

Alles in Allem: Ein würdiger Spross in der namenhaften Zigarrenfamilie, der eine Verkostung in jedem Falle verdient.