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Mexikanische Zigarren

Mexikanische Zigarren – unterschätzte Genüsse

Trocken und mit herbem Beigeschmack, das ist das gängige Klischee über mexikanische Zigarren. Und es ist falsch! Schließlich sind wir im 21. Jahrhundert angekommen und die mexikanische Zigarrenproduktion überzeugt in den letzten Jahren vorrangig mit ausgezeichneten, makellosen Puros und Premium-Zigarren zu günstigen Preisen.

Die lange Tabaktradition mexikanischer Zigarren

Mexiko, das Land von Tequila, Sombrero und typisch mexikanischen Köstlichkeiten wie feurigem Chili oder Tortillas mit Guacamole. Kaum einer bringt Mexiko im ersten Moment mit Zigarren in Verbindung. Dabei hat Tabakanbau in Mexiko eine mehr als 2000-jährige Tradition. Schon die Maya und andere Hochkulturen pflanzten das edle Gewächs und rauchten die getrockneten Blätter. Und die 62 indigenen Sprachen, die im Land gesprochen werden, kennen das Wort Tabak. Auch mythologische Gestalten wie der oft dargestellte Jaguar-Gott werden mit einer Zigarre abgebildet. Wolken waren in der Mythologie der Maya Tabakrauch, der von den Göttern über das Land gehaucht wurde, Sternschnuppen die fallende Glut der göttlichen Tabakrollen. Im 16. Jahrhundert war es Hernán Cortés, grausamer Eroberer Mexikos, der die Vorformen der mexikanischen Zigarre an den Hof in Spanien brachte. Der Durchbruch blieb ihnen dennoch lange in Europa verwehrt. Weniger beeindruckt vom Klischee des Beigeschmacks waren dagegen die US-Amerikaner, die heute nach wie vor – und nicht nur wegen der geografischen und wirtschaftlichen Nähe der beiden Länder – die größten Konsumenten mexikanischer Zigarren sind.

Mittlerweile werden mexikanische Zigarren in Deutschland wegen ihrer ausgezeichneten Auswahl an hochwertigen Puros geschätzt. Mexiko ist für diese Zigarren in Aficionadokreisen schon länger bekannt, da das Land lange neben Kuba das einzige war, das es schaffte, gute Puros zu produzieren. Und wer einmal im Land selbst auf Spurensuche der mexikanischen Zigarren-Traditionen gehen möchte, sollte unbedingt einige der lokalen Zigarrenmanufakturen aufsuchen: Hier verstecken sich einige Perlen, die nur für den lokalen Markt produziert werden und noch das Potential haben, entdeckt und richtig groß zu werden.

Feinster Tabak durch die besten Klima- und Bodenverhältnisse

Zigarren aus Mexiko

Für den Tabak mexikanischer Zigarren gibt es in Mexiko einige großartige Bedingungen. Das Tal von San Andrés wurde schon vor langer Zeit als fruchtbares Tabakanbaugebiet entdeckt und ist bis heute das beste Anbaugebiet für den Tabak mexikanischer Zigarren. Gelegen in der ostmexikanischen Provinz Vera Cruz direkt am Golf von Mexiko, zwischen den Berggipfeln von San Martin und Santa Marta, erstreckt sich das weite, fruchtbare Tal. Ein mildes Klima und die durch regelmäßige Regenfälle bedingte angenehme Feuchtigkeit sorgen für ideale Bodenverhältnisse und machen San Andrés zum Paradies für mexikanische Zigarren. Der nahezu neutrale ph-Wert des pottaschereichen Bodens sorgt für beste Qualität des Tabaks, der neben den mexikanischen Zigarren mittlerweile auch für die Zigarren anderer Länder verwendet wird. Sumatra, Negro San Andrés, Connecticut Seed oder Habano Criollo San Andrés sind Tabake, die mit ihrer würzig-erdigen Note auch den Einlagen und Umblättern von Zigarren, die außerhalb Mexikos hergestellt werden, ihren einzigartigen Charakter verleihen. Maduros werden oft mit den dunklen und süßen Deckblättern aus Mexiko gerollt, die als die besten der Welt gelten.

Mexikanische Zigarren - aromatische Spitzenqualität mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mexikanische Zigarren sind über ihre gesamte Länge aromatisch sehr angenehm und entfalten eine Vielzahl unterschiedlicher Geschmäcker. Sie haben einen leichten Zug und einen gleichmäßigen Abbrand. Außerdem zeichnen sich mexikanische Zigarren durch eine immer gleiche, hochqualitative Machart und einen sehr guten Preis aus. Charakteristisch für mexikanische Zigarren ist der große Anteil an Puros. Ein bis 1996 gültiges Gesetz gestattete lediglich die Fertigung von Zigarren, die ausschließlich aus mexikanischen Tabaken hergestellt wurden. Obwohl heutzutage außer Kraft gesetzt, wirkt es dennoch in der Produktion mexikanischer Zigarren nach und hat dem Land seinen Ruf als Puro-Imperium verschafft

Zu den bekanntesten Herstellern zählen Te Amo und Santa Clara 1830, aber auch andere Hersteller wie Tabacos La Victoria, A. Turrent und Puros Irene sollten keineswegs unterschlagen werden.  

Mexikanische Zigarren

Zigarren von Santa Clara sind die größte Exportmarke von mexikanischen Zigarren. In der mittlerweile fünften Generation setzt das Familienunternehmen der Ortiz in San Andrés Tuxtla auf die Verbindung von Tradition und Innovation. 1967 gegründet, konnten 1972 bereits 40 Mitarbeiter beschäftigt und stattliche Verkaufszahlen vorgewiesen werden. Wiederrum 1975 wurde eine größere Fabrik eröffnet und der Export angestrebt. Seitdem wächst das Unternehmen kontinuierlich (sogar nach einem verheerenden Brand 1983) weiter und konnte sich zum wichtigsten Produzenten mexikanischer Zigarren mausern.
Umblatt, Einlage und Deckblatt werden traditionell in Mexiko hergestellt. Häufig besteht die Einlage aus dem angenehm süßlichen San-Andrés-Blatt und dem vollem Veracruz-Tabak. Aber Santa Clara steht auch für spektakuläre Produkte wie 
die zweitlängste Zigarre weltweit. Die Magnum misst stattliche 48 Zentimeter und hat mit ihrem Durchmesser von 20,6 mm eine ungefähre Rauchdauer von 6 bis 7 Stunden bei überraschend leichtem Zugwiderstand. Auch die Bolero, die durch die Kombination von Maduro mit Claro-Deckblatt zweifarbig erscheint, erweist sich nicht nur als optisches Highlight, sondern ebenso als wahre Gaumenfreude.

Mexikanische Zigarren stehen den Zigarren ihrer Nachbarländer in nichts nach. In Jahrhunderte währender Tradition wurde das Zigarrenhandwerk perfektioniert. So bestechen mexikanische Zigarren durch ein aromatisches Geschmackserlebnis, das würzig-erdige Noten mit süßen Elementen verbindet. Ein einmaliges Raucherlebnis.