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Mexikanische Zigarren

Mexikanische Zigarren – Nebel der Götter

Mexiko, das Land von Tequila, Sombrero und typisch mexikanischen Köstlichkeiten wie feurigem Chili oder Tortillas. Kaum einer bringt Mexiko im ersten Moment mit Zigarren in Verbindung. Dabei hat Tabakanbau in Mexiko eine mehr als 2000-jährige Tradition. Schon die Maya pflanzten das edle Gewächs und rauchten die getrockneten Blätter. Mythologische Gestalten wie der oft dargestellte Jaguar-Gott werden mit einer Zigarre abgebildet. Wolken waren in der Mythologie der Maya Tabakrauch, der von den Göttern über das Land gehaucht wurde, Sternschnuppen die fallende Glut der göttlichen Tabakrollen. Im 16. Jahrhundert war es Hernán Cortés, grausamer Eroberer Mexikos, der die Vorformen der mexikanischen Zigarre an den Hof in Spanien brachte.

Feinster Tabak durch die besten Klima- und Bodenverhältnisse

Zigarren aus Mexiko

Das Tal von San Andrés wurde schon in dieser Zeit als fruchtbares Tabakanbaugebiet entdeckt und ist bis heute das beste Anbaugebiet für den Tabak mexikanischer Zigarren. Gelegen in der ostmexikanischen Provinz Vera Cruz direkt am Golf von Mexiko, zwischen den Berggipfeln von San Martin und Santa Marta, erstreckt sich das weite, fruchtbare Tal. Ein mildes Klima und die durch regelmäßige Regenfälle bedingte angenehme Feuchtigkeit sorgen für ideale Bodenverhältnisse und machen San Andrés zum Paradies des Tabakanbaus. Der nahezu ph-Wert-neutrale, pottaschereiche Boden sorgt für beste Qualität des Tabaks, der neben den mexikanischen Zigarren mittlerweile auch für die Zigarren anderer Länder verwendet wird. Sumatra, Negro San Andrés, Connecticut Seed oder Habano Criollo San Andrés sind Tabake, die mit ihrer würzig-erdigen Note auch den Einlagen und Umblättern von Zigarren, die außerhalb Mexikos hergestellt werden ihren einzigartigen Charakter verleihen. Maduros werden oft mit den dunklen und süßen Deckblättern aus Mexiko gerollt, die als die besten der Welt gelten.

Mexikanische Zigarren - aromatische Spitzenqualität mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mexikanische Zigarren sind über ihre gesamte Länge aromatisch sehr angenehm und entfalten eine Vielzahl unterschiedlicher Geschmäcker. Sie haben einen leichten Zug und einen gleichmäßigen Abbrand. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch eine immer gleiche, hochqualitative Machart und einen sehr guten Preis aus. Charakteristisch für mexikanische Zigarren ist der große Anteil an Puros. Ein bis 1996 gültiges Gesetz gestattete lediglich die Fertigung von Zigarren, die ausschließlich aus mexikanischen Tabaken hergestellt wurden. Obwohl heutzutage außer Kraft gesetzt, wirkt es dennoch in der Produktion mexikanischer Zigarren nach.

Zu den bekanntesten Herstellern zählen Te Amo und Santa Clara 1830, aber auch andere Hersteller wie Tabacos La Victoria und Puros Irene sollten keineswegs unterschlagen werden.  

Mexikanische ZigarrenZigarren von Santa Clara sind die größte Exportmarke von mexikanischen Zigarren. In der mittlerweile fünften Generation setzt das Familienunternehmen auf die Verbindung von Tradition und Innovation. Umblatt, Einlage und Deckblatt werden traditionell in Mexiko hergestellt. Aber Santa Clara steht auch für spektakuläre Produkte wie die längste Zigarre weltweit. Die Magnum misst stattliche 48 Zentimeter und hat mit ihrem Durchmesser von 20,6 mm eine ungefähre Rauchdauer von 6 bis 7 Stunden. Auch die Bolero, die durch die Kombination von Maduro mit Claro-Deckblatt zweifarbig erscheint, erweist sich nicht nur als optisches Highlight, sondern ebenso als wahre Gaumenfreude.

Mexikanische Zigarren stehen den Zigarren ihrer Nachbarländer in nichts nach. In Jahrhunderte währender Tradition wurde das Zigarrenhandwerk perfektioniert. So bestechen mexikanische Zigarren durch ein aromatisches Geschmackserlebnis, das würzig-erdige Noten mit süßen Elementen verbindet. Ein einmaliges Raucherlebnis.