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Pfeifentabak – der etwas andere Smoke

PfeifentabakBis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das Rauchen einer Pfeife neben dem Schnupfen und Kauen die verbreitetste Art, Tabak zu sich zu nehmen. Pfeifenraucher verwenden dafür meist speziell veredelten Tabak. Die häufigsten Sorten, die für die Herstellung von Pfeifentabak verwendet werden, sind getrockneter und fermentierter Burley- oder Virginia. Die etwas teureren und würzigeren orientalischen Tabake oder Tabake aus Afrika, Südamerika und Indien werden meist nur zur Veredelung von hochwertigen Pfeifentabakmischungen verarbeitet.

„Amerikanische“ oder „dänische“ Pfeifentabake sind in der Regel leicht aromatisiert, wobei die „englischen“ Tabake meist eine Mischung aus natürlichen Virginia Tabaken mit würzigen, teils sehr starken Tabaken darstellen. Die Länderzuordnung bezieht sich dabei auf die Art des Pfeifentabaks und seine Aromatisierung, eine Herkunftsgarantie verbirgt sich nicht dahinter. Die meisten Pfeifentabake, die auf dem europäischen Markt verkauft werden wie z.B. Stanwell, Mac Baren oder Danish Mixture werden von dänischen Unternehmen hergestellt. In Deutschland sind es Unternehmen wie Pöschl, Planta Berlin oder Kohlhaase & Kopp, die sich der Pfeifentabakherstellung und dem -vertrieb verschrieben haben.

Schnittarten von Pfeifentabak

Pfeifentabak kann verschiedentlich gepresst und geschnitten werden. Zunächst werden fast alle Arten von Pfeifentabak individuell gemischt, um danach in großen Platten großer Hitze ausgesetzt, zusammengepresst, aromatisiert und gereift zu werden. Anschließend können folgende Schnittarten zur Verwendung kommen:Pfeifentabak Schnittarten

  • Ready rubbed ist eine Schnittart, die heute sehr verbreitet ist. Die Tabakblätter werden dabei zunächst stark gepresst, um dann wieder aufgelockert zu werden, bevor der fertige Tabak verpackt wird. Er lässt sich dadurch sehr benutzerfreundlich verwenden. Der lockere Teil brennt leicht an und die festen Bestandteile verlängern die Glimmdauer und setzen durch langsames Abrennen intensivere Aromastoffe frei.
  • Der Loose Cut ist eine weitere weit verbreitete Art des Schnitts. Die lose geschnittenen Pfeifentabake werden nicht gepresst, dadurch entfällt das Auflockern des Tabaks vor dem Stopfen der Pfeife. Diese Schnittart eignet sich gut für Anfänger, da sich Loose Cut Tabake gut stopfen lassen und leicht an- und abbrennen.
  • Zu den älteren Schnittarten von Pfeifentabak gehört der Flake Cut. Dies ist ein fest zusammengepresster Tabak, der in der Hand zur gewünschten Bröseligkeit zerdrückt und zerrieben werden muss. Manche knicken ihn auch nur und rauchen ihn am Stück. Früher wurde Pfeifentabak im Flake Cut oft von Seefahrern geraucht, da dieser nicht viel Stauraum brauchte und sich gut rationieren ließ. Daher tragen heute noch viele Flake-Sorten einen mit der Schifffahrt in Verbindung stehenden Namen.
  • Heute weniger gebräuchlich ist der Curly Cut. Bei diesem Verfahren wird die Tabakmischung zu einem dünnen Strick gedreht und anschließend in runde Scheiben geschnitten, welche dann in der Hand zerrieben oder im Ganzen in die Pfeife gestopft werden können.
  • Noch seltener ist der Cube Cut, für den die unterschiedlichen Tabakblätter aufeinander gelegt und gepresst werden. Danach wird die Masse in  jeweils nur wenige Kubikmillimeter große Quader geschnitten. Die Würfel brennen nur schwer an, weswegen sich diese Art des Schnitts als wenig gebräuchlich erwiesen hat.

Pfeifentabak bei Noblego.de

Pfeifentabak Flake CutDas Angebot an Pfeifentabaksorten ist groß. Ein großer Teil wird in Dänemark oder von dänischen Firmen hergestellt. Die Pfeifentabake von Stanwell sind besonders durch ihre aromatisierten Geschmacksrichtungen sehr beliebt. Aromen von Kirsche, Vanille, Früchten oder Apfel und eine besonders sanfte Note zeichnen sie aus. Erhältlich sind die Stanwell Pfeifentabake entweder in 40g Päckchen oder 50g Dosen. Ebenfalls aus Dänemark stammen die Tabake von Mac Baren. Das größte Familienunternehmen Dänemarks produziert Tabak nunmehr in vierter Generation und vertreibt Pfeifentabak in verschiedenen Cut Verfahren, ebenso gibt es Mac Baren in verschiedenen Aromatisierungen wie Vanilla, Cherry, Plumcake oder Aromatic.

Aber auch England hat mit Dunhill oder Samuel Gawith einen Platz in unserem Sortiment. Dunhill Pfeifentabak wird traditionell aus englischen Tabaken hergestellt, die mit Virginia, Latakia oder Orient-Tabaken veredelt werden. Dem Tabak werden keine weiteren Zusätze oder Aromen hinzugefügt, daher entfaltet er den Geschmack von natürlichem Tabak. Auch Pfeifentabak von Samuel Gawith blickt auf eine lange Tradition zurück, die nunmehr 200 Jahre währt und sich über die Generationen kaum verändert hat, aber dennoch nicht die Zeichen der Moderne ignoriert. Unser Sortiment umfasst hauptsächlich Tabake im Flake Cut, die auch teils aromatisiert sind wie der Samuel Gawith Black Cherry oder der Celtic Talisman.

Der richtige Pfeifentabak lässt sich für alle Vorlieben finden. Ob fest oder locker, ob aromatisiert oder pur, hier bei Noblego finden Sie ihren Lieblingspfeifentabak.