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Fonseca – die verhüllte Schönheit

Die Zigarren der kubanischen Marke Fonseca sind weltbekannt aufgrund ihrer eleganten Erscheinung: mit einem feinen japanischen Seidenpapier umhüllt, kann man sie allein daran schon von weitem erkennen. Mit ihrer auffälligen Milde fallen sie aber auch geschmacklich aus dem Rahmen kubanischer Aromen.

Don Francisco E. Fonseca

Der kubanische Edelmann par excellence gründete bereits im zarten Alter von nur 23 Jahren seine eigene Zigarrenfabrik in Havanna und verlagerte somit seinen Wohnsitz vom östlichen, tabakfernen Manzanillo in die Metropole der Zigarrenkunst. Das war im Jahre 1892 und fortan ließ er Zigarren unter seinem Namen fertigen, welche einen rasanten Aufstieg innerhalb des Zigarrenmarktes feierten. Es verwundert ein wenig, dass er trotz dieses ungeheuren Erfolges die Marke erst 15 Jahre später registrieren ließ – zu einem Zeitpunkt, als er schon längst in die USA emigriert war und die Staatsbürgerschaft Fonseca Logogewechselt hatte. Der Erfolg selbst war allerdings weniger verwunderlich, denn Don Fonseca beherrschte die Klaviatur der Vermarktung wie kaum ein anderer. Er achtete nicht nur auf eine erlesene Qualität der Aromen, sondern legte besonderen Wert auf eine einprägsame Präsentation. Noch heute besitzen diese Zigarren das von ihm eingeführte Alleinstellungsmerkmal: Fonseca Zigarren werden zunächst in feines japanisches Seidenpapier gewickelt, bevor sie mit einer edlen Banderole versehen werden. Auf diese Weise sind sie optisch unverwechselbar. Doch damit nicht genug, entwickelte er auch als erster den heute weit verbreiteten Tubos – damals noch aus Zinn werden sie heute zumeist aus Aluminium gefertigt. Die Überlieferung weiß zu berichten, dass sich diese stilvolle Präsentation von seinem eigenen eleganten Kleidungsstil herleiten lässt. Im Jahre 1903 wanderte er dann zusammen mit seiner Frau Teresa Boetticher de Fonseca aus und ließ sich in New York nieder, wo er sogleich eine zweite Zigarrenfabrik aufbaute und gleichzeitig mittels häufiger Reisen auch die Produktion in Havanna weiterhin beaufsichtigte. Dass dieser Gentleman von seiner eigenen Person ebenso angetan war, lässt sich vielleicht an seinen vier Kindern erkennen, von denen er allein drei Francisco nannte. Nachdem er 1929 recht jung an einem Herzinfarkt verstarb, übernahm seine Frau die Zigarren-Geschäfte und vereinigte sich mit zwei weiteren Produzenten zur Castañeda, Montero, Fonseca SA. Das private Unternehmen bestand bis zur kubanischen Revolution und der daraus resultierenden Enteignung. Die Produktion lief allerdings übergangslos weiter und noch heute werden die Fonseca Zigarren in der Fabrik Lázaro Pena in Havanna produziert. Besonders in Kanada und Spanien gehört sie zu den gefeierten Zigarrenmarken.

Milde Habanos – ein weiteres Merkmal

Die Fonseca Zigarren bedienen sich ausnahmslos der hervorragenden Tabak-Qualität, die sich auf Kuba nur in der berühmten Vuelta Abajo finden lässt und doch unterscheiden sie sich von den anderen Premium-Marken. Fonsecas sind nämlich bekannt für ihre relative Milde, die sich nur selten unter den sonst kräftig-würzigen Habanos finden lässt. Das Sortiment beschränkt sich gegenwärtig auf vier Formate, die sich generell auf die kleineren Vitola-Varianten fokussieren. Drei der vier Modelle sind Longfiller, während die Fonseca Delicias die einzige Shortfiller-Zigarre der Marke bildet. Alle Formate sind aber komplett von Hand gefertigte Habanos und vertreten somit die traditionelle Kunst der kubanischen Fonseca ZigarrenTorcedores.

  • Fonseca Delicias – eine 12,3 cm lange und 1,587 cm breite Panetela (totalmente a mano, tripa corta)
  • Fonseca Cosacos – eine 13,5 cm lange und 1,667 cm breite Petit Corona, die auch Cosaco genannt wird (totalmente a mano, tripa larga)
  • Fonseca KDT Cadetes – eine 11,5 cm lange und 1,425 cm breite Short Panetela, die auch Cadet genannt wird (totalmente a mano, tripa larga)
  • Fonseca No.1 – eine 16,2 cm lange und 1,707 cm breite Lonsdale, die auch Cazador genannt wird (totalmente a mano, tripa larga)

All diese Zigarren können sowohl einzeln als auch in der 25er-Kiste gekauft werden, welche zu Ehren ihres Gründers von dessen Konterfei geziert wird. Diese milden Habanos empfehlen sich einerseits besonders für den noch unerfahrenen Entdecker der kubanischen Zigarrenwelt. Andererseits sind sie auch als Alltags-Zigarren sehr beliebt und eignen sich beispielsweise hervorragend aufgrund ihrer Leichtigkeit nach den Mahlzeiten.