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Longfiller Zigarren - abwechslungsreicher Geschmack und höchste Qualität

Der Hauptunterschied von Longfiller Zigarren zu Shortfillern ist der, dass bei ersteren zur Zigarrenherstellung ganze Tabakblätter verwendet werden. Diese werden von erfahrenen Torcedores von Hand gerollt. Zunächst wird das ganze getrocknete Tabakblatt in zwei Hälften geteilt und der Stiel entfernt. Dann werden die Hälfen je nach Mischung mit anderen Tabakblättern zusammengelegt und mehr oder weniger fest zur Einlage zusammengerollt. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Blätter der schwerer brennenden Tabake ins Innerste der Zigarre gelegt werden. Die Tabakblätter weder zu fest noch zu locker zu rollen, lernt der Zigarrendreher im Laufe der Zeit. Eine optimal gerollte Zigarre mit einem perfekten Abbrandverhalten ist das Resultat langjähriger Erfahrung. Außerdem ist es wichtig, dass die Tabakblätter so geknickt und gerollt werden, dass innerhalb der Zigarre Kanäle entstehen, die die Zigarre beim Rauchen belüften. Longfiller brennen langsamer als Shortfiller, dass Geschmackserlebnis dauert nicht selten bis zu 90 Minuten an.

Manuelle Fertigung erfordert Erfahrung und Geschick

Shortfiller Zigarren dagegen bestehen aus gerissenen kleineren Stückchen verschiedener Tabakblätter. Sie werden von Maschinen zu Zigarren verarbeitet. Grundsätzlich gelten Longfiller Zigarren als hochwertiger als Shortfiller, sie sind in der Regel auch teurer. Longfiller Zigarren sind durch die Einlage aus ganzen Tabakblättern weniger konstant im Geschmack, sie bieten einen spannenden Aromaverlauf und wechselnde Nuancen. Zigarren werden im Gegensatz zu Zigaretten hauptsächlich aus Genuss und weniger, um ein Suchtbedürfnis zu befriedigen, geraucht. Viele Zigarrenliebhaber rauchen lieber eine edlere Zigarre als zwei weniger aromatische, die vielleicht günstiger sind. Der Genuss steht eindeutig im Vordergrund. Somit setzt sich Qualität in der Regel durch.

Maschinenverbot in Deutschland

Nicht alle Longfiller Zigarren stammen aus Kuba, in verschiedenen Orten der Welt werden und wurden Zigarren handgefertigt. Heutzutage überwiegt zwar die Zahl der Longfiller aus Kuba, Nicaragua und der Dominikanischen Republik aber auch in einigen anderen Ländern ist die Kunst erhalten geblieben. Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts wurden beispielsweise auch in Deutschland Zigarren hauptsächlich mit der Hand gerollt. Damals gab es ein Maschinenverbot, sodass es nicht erlaubt war, Zigarren maschinell zu produzieren. Dieses wurde aber Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts aufgehoben. Maschinen zogen in die Manufakturen Deutschlands ein und verdrängten die Handarbeit. Zigarren nicht mehr per Hand zu rollen, galt als effizienter und kostengünstiger. Zur damaligen Zeit machte man sich über die Qualitätsaspekte und den eventuell besseren Geschmack der Longfiller keine Gedanken. Nur wenige ausgewählte Firmen setzten weiterhin auf Longfiller Zigarren. Im Nachhinein gesehen setzten sich diese, während des Sterbens der deutschen Zigarrenmanufakturen in Deutschland auch durch.