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Juan López – eine kräftige Habano

Die Zigarren der Marke Juan López gehören zwar zu den weniger bekannten kubanischen Habanos, doch sagt das nichts über ihre Qualität aus. Wie bei bekannten Marken finden Sie auch hier den besonderen kräftig-würzigen Geschmack kubanischer Zigarren. Juan-López-Zigarren entspringen einer langen und ununterbrochenen Produktion und können somit auf eine ansehnliche Tradition verweisen.

Juan López und die Vuelta Abajo

Juan Lopez Cabinet SeleccionDen Quellen zufolge war es, wie so oft auf Kuba, ein spanischer Edelmann namens Juan López Diáz, der sich um das Jahr 1876 in den Kopf setzte, eine Zigarrenmarke zu gründen, die fortan seinen Namen führen sollte. Betrachtet man das heutige Sortiment der beliebten Habanos, so lässt sich die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als die nachhaltige Gründerphase der kubanischen Zigarrenmarken bezeichnen. Zwar geht die Tradition der Zigarren-Fertigung auf der Insel viel weiter zurück – tatsächlich wurden bereits seit Jahrhunderten Zigarren auf der Insel geraucht – doch alles, was der zeitgenössische Aficionado an einer Zigarren schätzt, wurde in dieser Zeit in die Produktion eingeführt. So entstanden in jener Zeit die verschiedenen Methoden der besonders feinen Fermentierung und aromaverstärkenden Lagerung. Ebenso wurden die Zigarren-Kisten, der Tubo und der Zigarrenring ein fester Bestandteil der Verpackung und Präsentation - und selbst die bekannte Einführung der Vorleser in den Produktionsräumen fällt in diese Zeit. Retrospektiv gehört diese Zeit also zu den besonders interessanten in der Geschichte der Zigarre und die Juan López Zigarren bilden damit ein hervorragendes Beispiel für die Erfolgsgeschichte eines luxuriösen Genussmittels.

Produziert werden sie in der ehrwürdigen Fabrik El Habanero – und zwar heute wie damals ausschließlich von Hand. Daher gehört diese Marke zu den ganz wenigen, welche sich nur mit handgefertigten Longfillern befasste. Das ist deshalb so selten, weil man nach der Revolution auf Kuba versuchte, in vielen bekannten Marken auch preiswert produzierte Zigarren für die bevorzugte Klasse der Arbeiter auf den Markt zu bringen. Eine Entwicklung, von der die Juan López ob ihres Nischenmarktes verschont blieben. Allerdings geriet die Marke dennoch ein wenig in Vergessenheit, bedenkt man ihren großen Erfolg in den Folgejahrzehnten ihrer Gründung. Als Ursache oder Wirkung wird dabei häufig das überschaubare, kleine Sortiment genannt. Für einen kleinen Aufschwung innerhalb der Zigarren-Welt sorgte in den 90er Jahren die Einführung zweier neuer Formate in die Produktpalette: die Selección No. 1 und die Selección No. 2. Mit diesen beiden Formaten verfügt Juan López heute über vier interessante Formate auf dem deutschen Zigarrenmarkt, für den 2011 noch eine limitierte, exklusiv für Deutschland produzierte Edition hinzugefügt wurde.

Vier Formate für ein Halleluja

Bei diesen handgefertigten Habanos ist es fast überflüssig zu erwähnen, dass ihr Tabak ausschließlich der Anbauregion Vuelta Abajo entstammt und damit zum Besten gehört, was die Zigarrenwelt überhaupt zu bieten hat. Fruchtbare, mineralreiche Böden lassen sich hier mit einem außergewöhnlich milden karibischen Klima zu hervorragenden Zuchtergebnissen nutzen, die durch eine jahrhundertelange Praxis stetig verfeinert wurden. Das gleiche lässt sich aber auch für die Lagerung und Fermentierung des Tabaks sagen – und dass die kubanischen Zigarrendreher, die Torcedores, zu den besten der Welt gehören, ist ein offenes Geheimnis.

Die schlanke Vitola der Juan López firmiert unter dem Namen Juan López Panetela Superbas, einer 12,5 cm langen und 13,5 mm breiten speziellen Form der Panetela, die auf Kuba Placera genannt wird und für ein intensives, doch kurzes Rauchvergnügen sorgt – nicht nur wegen ihres Preises ein idealer Einstieg für Entdecker dieser Marke.

Die Juan López Petit Coronas ist die nächstgrößere Vitola im Angebot. Ihr Petit-Corona-Format, das über eine Länge von 12,9 cm und einer Breite von 16,67 mm verfügt, wird in dieser Ausführung auch Marevas genannt.

Die beiden Flaggschiffe der Produktion bilden die Selección-Serien. Zum einen ist das die Juan López Selección No. 1, eine Coronas Gordas (Grand Corona), die mit ihren 14,3 cm langen und 18,26 mm breiten Ausmaßen für einen ausgiebigen Genuss sorgt. Und zum anderen steht hinter der Juan López Selección No. 2 eine äußerst klassische Robusto. Während sie also in der Länge auf 12,4 cm kommt, bietet sie mit ihrer Breite von knappen zwei Zentimetern einen besonders vollmundigen Geschmack, der sich in einem ausgedehnten Raucherlebnis bestens entwickeln kann.

Insgesamt gehört die Marke Juan López zu den interessanten Geheimtipps unter den Habanos, da ihre Tabakmischungen aus kräftigen Noten in einer mittleren Stärke präsentiert werden und für ein hervorragendes Geschmackserlebnis sorgen.